Küstenparadies?
Alte Fischerboote am Strand als Farbakzente vor der milchig-trüben Meeresflut: Claude Monets impressionistisches Farbenspiel fasziniert. Dennoch vermittelt sein Gemälde Boote am Strand von Étretat eine im 19. Jahrhundert weitverbreitete Nostalgie. Während qualmende industrielle Zentren und expandierende Großstädte entstehen, wächst die Sehnsucht nach Erholung und Ursprünglichkeit. Die Anfänge des modernen Tourismus verändern auch Étretat – vom Fischerort und Künstlertreff zum mondänen Badeort.
Monet schildert mit wenigen, schwungvollen Pinselstrichen eine eigentümliche Hütte am rechten Bildrand: Es ist eine Caloge, ein zur reetgedeckten Strandhütte umgebautes, ausgedientes Boot. Die Fischer von Étretat nutzten es zur Aufbewahrung ihrer Netze, Bojen und Taue.
Von der Arbeitshütte zur Touristenattraktion der Normandie – die Caloges dienen heute mancherorts als Strandcafés. Als Monet 1883 das Gemälde der Fischerboote malt, sind die charakteristischen Bauten in Étretat bereits zur Sehenswürdigkeit geworden – für den stetig wachsenden Zustrom an Küstenbesuchern.
„Étretat wird immer atemberaubender. (…) Der Strand mit all den schönen Booten ist großartig.“
Moderner Tourismus
Reisen zum Zeitvertreib und aus Neugierde, ganz ohne beruflichen Zweck: Was heute selbstverständlich scheint, entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert zum gesellschaftlichen Phänomen. Noch 1872 führt das berühmte französische Lexikon Dictionnaire Littré den Begriff des „touriste“ auf die englische Tradition der Grand Tour zurück: Die rituelle Bildungsreise hatte junge Männer der englischen (und nordeuropäischen) Oberschicht seit dem 17. Jahrhundert in die kulturellen Zentren Europas gebracht und gilt tatsächlich als Vorläufer des modernen Tourismus. Dieser mauserte sich im 19. Jahrhundert zur Industrie und war nicht mehr nur dem Adel vorbehalten: Eisenbahn und Dampfschifffahrt machten Kurorte, Bäder sowie landschaftliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten leichter erreichbar. Der englische Unternehmer Thomas Cook (1808–1892) war der Erfinder der Pauschalreise: Bereits ab den 1840er Jahren bot er Reisen an die englische Küste, nach Frankreich, Deutschland, Italien oder sogar Ägypten im Komplettpaket an – all inclusive für alle, die Zeit und Geld mitbrachten.
Sommerfrische
Ein abgeschiedenes Fischerdorf rückt in greifbare Nähe: 1838 führt ein erster befestigter Weg nach Étretat, einige Jahre später folgen Straßenverbindungen von Fécamp im Norden und Le Havre im Süden, ab 1890 sogar eine Eisenbahnstrecke aus Paris. Das Erscheinungsbild Étretats verändert sich: Sommervillen wohlhabender Städter, eine Badeanstalt und ein Kasino säumen schließlich den Strand.
„Seit 1820, als Isabey begann, Étretat (…) zu erschließen, kommen sie jeden Sommer zu Hunderten.“
Das älteste Gasthaus des Dorfes, das Hôtel Blanquet, hatte lange als Geheimtipp der Künstler und Schriftsteller gegolten – ab Mitte des 19. Jahrhunderts empfängt es unter dem Spitznamen „Au Rendezvous des Artistes“ (frz. „Zum Treffpunkt der Künstler“) auch die Sommerfrischler. Der erfolgreiche Pariser Maler Eugène Le Poittevin (1806–1870) bemalt 1842 ein Holzschild für die Fassade des Hotels – im Moment des einsetzenden Wandels des Ortes.
Im Hintergrund die Kreidefelsen, davor das geschäftige Treiben der Fischer am Strand, die Caloges und ein zeichnender Künstler, der auf das weite Meer blickt: Im Vordergrund des Holzschildes verkünden die Figuren der zwei aufwendig gekleideten Städterinnen den beginnenden Tourismus. Le Poittevins Schild wirbt mit dem, was die Sommergäste Étretats erwarteten: Strand, Felsen und die Begegnung mit den Dorfbewohnern.
Eugène Le Poittevin
Eugène Le Poittevin (1806–1870) ist heute weitestgehend vergessen, doch zu Lebzeiten galt er als einer der bekanntesten Künstler von Paris. Studiert an der renommierten École des Beaux Arts, feierte er im Salon, der jährlichen Ausstellungsplattform der Kunstakademie, viele Erfolge. Neben seiner offiziellen Marinemalerei – den Seeschlachtszenen und Küstenlandschaften – betätigte sich Le Poittevin auch als Lithograph und Karikaturist: Seine erotischen und politischen Satiren wurden berühmt-berüchtigt. 1849 erwarb er als einer der ersten Städter in Étretat ein Grundstück an der Porte d’Aval, auf dem er ein Wohn- und Atelierhaus besaß. In seiner 1858 im Ortskern erbauten Villa La Chaufferette (frz. „das Stövchen“) wurde er zum geschätzten Gastgeber der Étretat bereisenden Künstler, Literaten, Schauspieler und Komponisten.
Eugène Le Poittevin verbrachte viel Zeit in Étretat und war mit der lokalen Bevölkerung befreundet. Als scharfer Beobachter des Ortswandels, malt er 1864 auf breiter Leinwand: Mit feiner Ironie schildern seine Gemälde das Treiben der Sommerfrischler am Strand.
Ein Tag am Meer
Ein Gesellschaftsporträt: Sommergäste in eleganter Kleidung genießen die frische Meeresluft vor dem tiefblauen Wasser. Mit einem Augenzwinkern stellt Le Poittevin stickende und lesende Frauen, gestikulierende Männer und spielende Kinder dar. Als das Bild 1864 entstand, hatte sich die Anzahl der Sommerbadegäste in Étretat bereits rasant gesteigert – auf die 1500 dauerhaften Dorfbewohner kamen etwa 4000-5000 Gäste im Jahr.
Schwimmender Literat
Der junge Mann in Badebekleidung stellt wahrscheinlich Guy de Maupassant (1850–1893) dar, der einer der namhaftesten französischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts werden sollte. Gebürtig auf einem Schloss in der Normandie, verbrachte Maupassant die Sommerzeit bei seiner Mutter in Étretat und soll ein sehr guter Schwimmer gewesen sein. Der Maler schildert den muskulösen 14Jährigen in lebhafter Unterhaltung mit zwei Sommerfrischlerinnen.
Badeservice
Ganz rechts im Bild zeigt Le Poittevin die Badeanstalt von Étretat. Vor den Umkleidekabinen nähert sich ein Badegast in gebückter Haltung einer Frau mit flachem Korb. Der Künstler inszeniert das Zusammenprallen zweier Welten: Die Urlauber aus der Stadt treffen auf die Dorfbewohner. Die wettergegerbte Haut der Frau verweist auf ihre harte körperliche Arbeit unter freiem Himmel.
Ab ins Wasser!
Die Städter wagen sich ins Meer! Was heute für viele Menschen das schönste Sommervergnügen bedeutet, war im 19. Jahrhundert neu und aufregend: Das Baden im kalten Atlantikwasser diente zunächst medizinischen Zwecken und wurde von Ärzten zur Kur verschrieben. Doch die reine Lust am Baden wuchs: Le Poittevins Gemälde zeigt die Bourgeoisie fröhlich im Wasser. Badehelfer und Bootsmänner sorgen für die Sicherheit und den Komfort der Sommergäste.
Qualmendes Dampfschiff
Schwere, graue Rauchwolken am Horizont – ein mächtiges Dampfschiff durchzieht den Ärmelkanal. Mit dem Bilddetail erinnert der Maler an den rasanten Wandel seiner Zeit: Die Industrialisierung mit ihren technologischen Neuerungen machte auch vor Meer und Küste nicht halt. Ab 1838 ließ beispielsweise die französische Marine ihre Segelschiffe flächendeckend durch Dampfschiffe ersetzen.
Who’s Who
Einige Gesichter im Panorama der Strandurlauber tragen porträthafte Züge: Mit Zeitung und Hund hat der Maler seinen Bekannten Charles Albert d’Arnoux (1820–1882) verewigt – einen adligen Illustrator und Fotografen. In Étretat zählten sehr namhafte Kreative zum Who‘s Who der Sommergäste: Darunter auch die Schriftsteller Victor Hugo (1802–1885), Alexandre Dumas (1802–1870), Gustave Flaubert (1821–1880), wie der Komponist Jaques Offenbach (1819–1880), die Schauspielerin Eugénie Doche (1821–1900) und der Opernstar Jean-Baptiste Faure (1830–1914).
Fischereigerät
Ein Fischernetz, eine Boje und ein Flechtkorb – im Vordergrund des Strand-Panoramas sind Gebrauchsgegenstände der Fischer platziert. Sie bilden das Pendant zum Kinderspielzeug und dem Kleiderberg der Städter rechts im Bild. Der Künstler verdeutlicht die sozialen Gegensätze, die der moderne Tourismus mit sich bringen kann: Überfluss, Freizeit und Finanzstärke treffen auf archaische Einfachheit, harte Arbeit und Armut.
Badefreuden
Das dritte Seebad Frankreichs! Nach den ersten Badeanstalten im nahegelegenen Dieppe und Trouville, eröffnet 1843/44 in Étretat das Bain Duchemin. Von der Normandie aus sollte sich das Modell des Strandbadens auf ganz Frankreich ausweiten. Dabei diente das Meerwasserbaden zunächst therapeutischen Zwecken: In englischen Küstenstädten – etwa in Brighton und Scarborough – waren bereits im 18. Jahrhundert Patienten zur Gesundheitskur empfangen worden. Hintergrund war die Miasmentheorie, die medizinische Überzeugung, dass Krankheiten durch schlechte Luft oder faulende Dünste verursacht würden. Die Wirkung des kalten Salzwassers galt als heilsam. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlor der Glaube an Miasmen seine Gültigkeit – das Strandbaden wurde zunehmend zum Freizeitvergnügen.
„[Die Frauen brachten] die vollkommenste Unordnung in das ruhige Leben von Étretat. Sie ließen die Kiesel unter dem Frou-Frou (Stoffrascheln) ihrer Kleider erzittern.“
Étretat vor der Linse
Étretat vor der Linse
Urlaubsfotos entstehen heute digital und massenweise – Mitte des 19. Jahrhunderts war die analoge Fotografie erst ein paar Jahrzehnte alt und wurde nur von wenigen beherrscht. In Étretat hielt die neue Technik schon ab den 1850er Jahren Einzug: Urlauber und Boote am Strand, die traditionellen Fischerhütten oder die Felsen und das Dorf – wohlhabende Gäste schossen zahlreiche Lichtbilder ihres Sommerorts. Hobbyfotografen – beispielsweise Paul Gaillard (1832 – 1890) oder der Chemiker Alphonse Davanne (1824 – 1912) – erstellten ganze Bilderserien und waren 1854 Gründungsmitglieder der Société française de photographie, der ersten fotografischen Gesellschaft der Welt.
Ein tiefgreifender Wandel: Auch die lokale Bevölkerung von Étretat passt sich an die Bedürfnisse der Sommergäste an. Wer zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch als Fischer, webende Heimarbeiterin oder Seemann der Handelsmarine tätig gewesen war, arbeitet nun meist als Hausangestellte, Gärtner oder Badekraft. Doch die Sehnsucht der Étretat-Besucher nach einer „unberührten“ Natur und Lebensart bleibt ungebrochen.
Traum der Unberührtheit
Trotz aller Veränderungen – das Bild Étretats als ein entlegener, ursprünglicher Küstenort hat Bestand. Besonders der Blick auf die Fischer und Dorfbewohner ist bereits seit der ersten künstlerischen Entdeckung von projizierten Fantasien und Vorstellungen geprägt.
„In Étretat haftet allem ein eigentümlicher Zauber an, der die Fantasie unmittelbar fesselt.“
Bereits Eugène Isabey hatte nicht nur die atemberaubende Küstenlandschaft Étretats, sondern auch das Dorf und seine Bewohner fernab der modernen Gesellschaft gemalt. Ein romantischer Wunsch nach Naturverbundenheit und Einfachheit prägt sein Gemälde Strand bei Ebbe von 1833. Es setzt die Häuser und Menschen des touristisch noch unerschlossenen Ortes in Szene.
Familienidyll?
Eine Fischerfamilie in schlichter Kleidung, kinderreich und eng verbunden, in ein zartes Licht gehüllt: Das Gemälde vermittelt die idealisierte Vorstellung familiärer Gemeinschaft angesichts eines „reinen“, ärmlichen Lebens. Tatsächlich konnte die Existenz in Étretat sehr hart sein: Hunger und regelmäßige Überflutungen, die das Dorf im Schlamm begruben, gehörten zum Lebensalltag.
Reetgedeckt
Windschiefe, reetgedeckte Fachwerkhäuser reihen sich dicht aneinander, aus den Fenstern ragt Stroh, Gebrauchsgegenstände lehnen an der Hauswand. Isabeys Bild deutet die harte Armut der Fischer an und vermittelt doch eine träumerische Wirkung und die Sehnsucht nach heimeliger Vertrautheit. In der Realität waren die alten Reetdachhäuser von Étretat beinahe ebenerdig gebaut, ihre Mauern bestanden aus behauenem Feuerstein.
Am Boden
Ungeordnet liegen Körbe, altes Fischerwerkzeug und ein Haufen gefischter Rochen am steinigen Strand: Das Bilddetail spielt wohl auf die Vorstellung einer „unzivilisierten“ Erdverbundenheit des Fischerdaseins an. Der Blick der mondänen Städter auf die Einfachheit des Lebens an der Küste schwankte zwischen Romantisierung und Abwertung. Auch die Betrachter und Käufer dieses Bildes konnten schwelgen, und sich doch abgrenzen.
Leben in Armut
Nicht nur die Künstler fassten das Leben der alteingesessenen Bevölkerung von Étretat ins Auge. Auch Schriftsteller beschäftigten sich mit den Umständen der Fischer und Heimarbeiterinnen im Küstenort. Alphonse Karr (1808–1890) – der neben Eugène Isabey maßgeblich zur Bekanntheit des Dorfes beitrug – veröffentlichte 1850 seine Histoire de Rose et de Jean Duchemin, eine tagebuchartige Aufzeichnung einer Heimarbeiterin und Fischersfrau aus Étretat. Darin wird ein Leben offenbar, das von Härte, Armut und tiefer Religiosität geprägt war – mit 16 Kindern, deren Mägen ständig knurrten.
Als der Tourismus längst Einzug gehalten hat, malt Eugène Le Poittevin zahlreiche Darstellungen der Fischer des Küstenortes. Die Bilder zeigen hart arbeitende, von Armut gezeichnete Menschen vor der atemberaubenden Kulisse der Felsen von Étretat.
In zusammengeflickter Kleidung zerren vier Fischer ein Boot auf den Strand. Im Hintergrund drehen weitere Männer mit Leibeskräften eine Spillwinde, um ein schwereres Boot aus dem Wasser zu ziehen. Le Poittevin malt die Fischer von Étretat als gesichtslose Gestalten: Nur der Mann mit der blau-rot-weißen Mütze im Vordergrund zeigt seine von Anstrengung und Wetter zerfurchte Miene. Ebenso wie die Panoramen der Sommergäste am Strand entfalten auch seine Fischer-Gemälde eine sozialkritische Note.
Rote Mützen
Fischer am Strand oder beim Gezeitenfischen – in all seinen Darstellungen setzt Le Poittevin den Männern auffällige rote Mützen auf. Solche Kopfbedeckungen waren Teil der Trachten der Fischer des nahegelegenen Dieppe. Doch gleichzeitig erinnerten sie die zeitgenössischen Betrachter wohl an eines der wichtigsten politischen Symbole im Frankreich des 18. und 19. Jahrhunderts: Den bonnet rouge, die Phrygische Mütze. Während der Französischen Revolution wurde die Kopfbedeckung – die man fälschlicherweise für den Hut befreiter Sklaven der Antike hielt – zum Zeichen von Freiheitsliebe und demokratischer Gesinnung. Le Poittevins Gemälde entstanden während des Second Empires – des Zweiten Kaiserreichs unter Napoleon III. Der Kaiser ließ sich nach einem Staatsstreich selbst krönen und setzte der noch jungen republikanischen Verfassung Frankreichs vorerst ein Ende.
Tourismus offenbart soziale Gräben: In Étretat wird um 1860 der Strand zweigeteilt. Der nördliche Bereich, an dessen Strandpromenade die Villen und das Kasino stehen, ist von nun an streng den Badegästen vorbehalten. Der südliche Bereich gen Aval-Felsen bleibt der Ort der Fischer und Wäscherinnen – bekannt unter dem Spottnamen „Perrey des Manants“ (frz. etwa „Kieselanhäufung der Tölpel“).
„Étretat verfällt. (…) Diese Durchmischung mit Paris, dem mondänen Paris, so teuer dieses auch zahlt, ist für das Dorf ein Unglück.“
Ein verführerisches Bild einer schönen, jungen Frau: Der Pariser Künstler Hugues Merle (1822–1881) inszeniert 1869 die Figur einer Wäscherin vor der ikonischen Porte d’Aval – auf den ersten Blick ein romantisch-schwelgerisches Gemälde, das das Klischeebild der Unberührtheit Étretats bedient. Doch bei näherem Hinsehen verrät das feine Stirnrunzeln der Wäscherin die Mühen eines Alltags, der unausweichlich scheint: Im Hintergrund zeichnen die hart arbeitenden, älteren Frauen ihr zukünftiges Schicksal vor.
Wäscherinnen am Strand
Wäsche waschen am Strand? In Étretat war das jahrhundertelang Usus: Bei Ebbe werden Süßwasserquellen unter dem Kieselstrand freigelegt, die das Reinigen von Textilien ermöglichen. Als Symbol für die vermeintliche Ursprünglichkeit des Ortes war das Bildmotiv der Waschfrauen von Étretat über Jahrzehnte auf Kunstwerken und Postkarten sehr beliebt.
Als habe es die Verwandlung Étretats zum mondänen Badeort nie gegeben: Eugène Boudin (1824–1898), ein Schüler Eugène Isabeys und der erste Mentor Claude Monets, lässt die Wäscherinnen vor der Porte d’Aval malerisch mit der Küstenlandschaft verschmelzen. Kleine Fischerboote fahren aufs Meer hinaus – Boudin blendet das touristische Treiben Étretats aus. Nur die Andeutung eines Dampfers am Horizont verweist auf die großen Umbrüche des 19. Jahrhunderts.